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New Work-Flächen: Auf die richtige Planung kommt es an

In einer Welt, in der Wandel Dauerzustand ist, funktionieren alte Denkmuster nicht mehr. Doch genau das ist eine große Chance, die ungeduldig darauf wartet ergriffen zu werden. Dies gilt für viele Lebensbereiche, aber auch für die Arbeitswelt – und insbesondere die Büroarbeit.

Laut einer Studie von Vodafone bieten bereits 72 Prozent der deutschen Unternehmen flexible Arbeitsmodelle an. Dazu gehören nicht nur flexible Arbeitszeiten, sondern auch flexible Arbeitsorte wie Home Office, Club Office und Satelliten-Büros neben dem normalen Büro als „Hauptquartier“, inklusive Desksharing. Das alles gerne auch bunt gemischt, je nach Erfordernissen der Firma und der Mitarbeiter:innen.
Dies bedeutet eine weitreichende Umstrukturierung des gewohnten Büro-Konzeptes um auf die Erfordernisse der modernen Arbeitswelt angemessen zu reagieren und natürlich auch um als Arbeitgebende für qualifizierte Fachkräfte interessant zu bleiben. Denn vor allem die jüngeren Generationen Millenials und Generation Z schätzen agile Arrangements und Selbstbestimmtheit am Arbeitsplatz mehr als berufliche Sicherheit oder finanzielle Anreize (vgl. Springer Professional Studie).

Pilotprojekte erfolgreich gestalten

Den Trend in Richtung Living Workplace, hybride Arbeitsplätze und innovative Büroräume haben viele Unternehmen erkannt und es findet ein Wandel statt, der zu zahlreichen Pilotprojekten führt. Doch was bedeutet die Flexibilisierung der Arbeitswelt letztendlich für die Raumplanung? Wie müssen die Arbeitsräume gestaltet sein und worauf kommt es wirklich an?

Wenn sich Architekt:innen und Objektplaner:innen dieser Frage stellen, kommen möglicherweise als erstes Ideen von Raumaufteilungen, Farbkonzepten und ergonomischen Büromöbeln und vielleicht Beleuchtung in den Sinn. Und dies sind alles wichtige Bestandteile eines zeitgemäßen Raumkonzeptes.  

Lärm als Störfaktor Nr. 1

Doch störender Lärm im Büro wird bei Umfragen von den Beschäftigten als „Störfaktor Nr. 1“ bezeichnet – noch vor anderen Faktoren wie Beleuchtung und Klima. (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

Wie sie in den folgenden Grafiken erkennen können, besteht zwischen mittelstarkem Lärm – wie dieser in Büroräumen üblich ist – und Leistungseffizienz bzw. Fehlerhäufigkeit der Büroarbeiter:innen ein eindeutiger Zusammenhang.

Auch der negative Effekt von dauerhaften, störenden Geräuschen auf die Gesundheit, den Stresslevel und das allgemeine Wohlbefinden wurde in zahlreichen Studien belegt. (Umweltbundesamt)

Dabei sollte man nicht außer Acht lassen, dass durch die neuen Raumkonzepte sich wiederrum ganz neue Anforderungen an die akustische Ausstattung ergeben. Diese Anforderungen zu erkennen bedarf einer langjähriger Erfahrung und profundes Fachwissen sowie fundierte Erfahrungen aus der Praxis über die Materie Raumakustik und Schallausbreitung auf Seiten des Akustikers.

Dass die Raumakustik in Büroräumen eine entscheidende Rolle spielt, steht hiermit außer Frage. Doch was professionelle Akustikoptimierung für die Praxis bedeutet, ist nicht immer hinlänglich bekannt. Deswegen sehen wir es, als Akustik-Expert:innen mit langjähriger Erfahrung aus unzähligen (Büro-)Projekten, als unsere Aufgabe an, einen Beitrag zur Aufklärung zu leisten.

New Work in der Akustikplanung

Sowohl als Unternehmensführung wie auch als Objektplaner oder Architekt ist es wichtig die Akustik-Spezialist:innen nicht erst dann einzubinden, wenn der Rest der Planung schon steht. Denn Raumakustik funktioniert nicht als etwas, das einfach in den Raum gebracht wird und den Lärm dann wie von Zauberhand verschwinden lässt.

Viele Faktoren spielen für die Effizienz von Raumakustik-Lösungen eine Rolle. So wie die Position im Raum, die Größe, die Menge, die Beschaffenheit der jeweiligen Absorber, aber auch das Zusammenspiel mit anderen Raumbestandteilen, wie Möbel, Fenster und Türen, Beleuchtung, Rauchmelder, Sprinkleranlagen sowie viele weitere Faktoren, welche ganz individuell an die Bedürfnisse eines jeden Unternehmens angepasst werden müssen.

So hat nicht jede Akustikoptimierung überall den gleichen Zweck, denn es kommt auf die Nutzung des Raumes und auf die konkreten Anforderungen der Mitarbeiter:innen an. In dem einen Raum geht es um grundsätzliche Lärmreduzierung, in einem anderen um die Erhöhung der Diffusität. In einem dritten soll die optimale Umgebung für Videokonferenzen geschaffen werden und in einem vierten geht es um vertikale Schallblockaden zwischen Kreativbereichen und Ruhearbeitsplätzen.

Warum die Kooperation mit Raumakustik-Spezialist:innen sich auszahlt

Deshalb ist es entscheidend ein erfahrenes Raumakustik-Team in der Planungsphase einzubeziehen. Wir bei apn bieten viel mehr als nur effiziente und wirksame Design-Akustikprodukte. Wir planen Akustiklösungen mit dem Ziel von Wirksamkeit und unter Beachtung von weiteren wichtigen Aspekten, so wie Raumdesign, Zonierung, Wegeführung, Funktionalität, Nachhaltigkeit und psychologische Wirkung.

Auch wenn es oftmals gelingen kann eine nachträgliche Akustiklösung zu installieren, für optimale Ergebnisse bei allen Aspekten und eine nachhaltige und somit langfristige Lösung  ist eine frühzeitige Planung unverzichtbar.

Den Mehrwert, den man damit bekommt, beinhaltet praktische Erfahrungen auch aus allen anderen Bereichen der Büroraum-Planungs- und Umsetzungsphase. So können wir wichtige Impulse geben und in entscheidenden Phasen mitsteuern.

Nachhaltigkeit erfordert Zeit und Planung

Als einer der ersten Raumakustik-Spezialist:innen, die eine allumfassende Planung begleiten und umsetzen, verstehen wir uns als Pioniere auf diesem Gebiet. Unser Anspruch und unser Ziel ist es, das Interesse des Kunden und Nachhaltigkeit unserer Lösungen vor Augen zu haben und nicht etwa kurzfristige Verkaufserfolge. Denn wir wollen als zukunftsfähiges Unternehmen weiter wachsen und dies geht nur mit einer hohen Arbeitsmoral und dem Anspruch uns selbst immer wieder herauszufordern und auf diese Weise weiterzuentwickeln.

Machen Sie ihr Pilotprojekt zu einem erfolgreichen Start in die neue Arbeitswelt! Sie möchten uns in ihr Projekt einbeziehen oder wünschen erstmal eine unverbindliche Beratung?

Hier erreichen Sie uns:


Tel: +49 4561 52 700 0
info@apn-acoustic.com
www.apn-acoustic.com

Ihr apn Team

Quellen:

https://www.vodafone.com/business/news-and-insights/white-paper/flexible-friend-or-foe-a-guide-to-flexible-working

https://www.springerprofessional.de/personalentwicklung/recruiting/was-generation-x-y-und-z-vom-job-erwarten/12071166

https://www.dguv.de/fb-verwaltung/sachgebiete/buero/publikationen/index.jsp

https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/AWE/AWE101.pdf?__blob=publicationFile&v=3https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/stressreaktionen-herz-kreislauf-erkrankungen#auswirkungen-des-larms-auf-die-gesundheit

https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr-laerm/laermwirkung/stressreaktionen-herz-kreislauf-erkrankungen#auswirkungen-des-larms-auf-die-gesundheit

Wie Farben unsere Arbeitsumgebung beeinflussen – Teil 1

Raumakustikelemente

Die Ausstattung unseres Arbeitsplatzes wirkt sich auf unsere Arbeit aus – das ist kein Geheimnis. Führende Büromöbelhersteller arbeiten laufend daran, das Arbeitsequipment zu perfektionieren. Sitzmöbel, Tische, praktische Items werden verbessert sowie die grundlegende Technik wie Hard- und Software sorgen für stets optimiertes Arbeiten. Doch neben einem ergonomischen Arbeitsplatz, dem richtigen Licht und einer optimierten Raumakustik haben auch Farben enormen Einfluss auf das Wohlbefinden.

Die richtige Wahl der Farben:

Farben können Konzentration und Kreativität fördern und sogar die Produktivität der Mitarbeiter:innen verbessern, Blicke lenken, emotional positiv wirken. Zudem lassen sich mit Farben auch Firmenidentität und Philosophie transportieren. Ganz im Sinne des neuen New Work oder Club Office Trends wird dieser Aspekt wichtiger denn je. Durch individuelle und gezielte Gestaltung können wir die Einzigartigkeit ihres Unternehmens herausarbeiten und so noch einmal zusätzlich punkten. So vermitteln Sie nicht nur Firmenzugehörigkeit, sondern es wird auch von den Mitarbeiter:innen als Wertschätzung empfunden.

Raumakustikelemente


Je nach Abteilung oder Bereich können unterschiedliche Farben zum Einsatz kommen. So könnte z.B. der Eingangsbereich mit einer optisch auffallender Gestaltung die Wahrnehmung der Besucher:innen lenken und Impulse geben, um die Kommunikation und den Austausch miteinander anzuregen. Videoarbeitsplätze können mit gezielter Hintergrundgestaltung dem Gegenüber Vertrauen schenken, Sicherheit vermitteln oder mit den Logofarben des Unternehmens willkommen heißen. An Ruhearbeitsplätzen sind harmonische Farben ratsam, welche Stress reduzieren können.

Es muss nicht immer grau in grau sein…

In Büros werden häufig unterschiedliche Grautöne verwendet da diese als neutral gelten. Grau wirkt professionell, unaufdringlich und förmlich. Grau kann aber auch negativ beeinflussen und Emotionslosigkeit, Müdigkeit und Gleichgültigkeit hervorrufen oder gar deprimierend wirken. Doch hier kann man schnell entgegen wirken, denn Grau ist auch eine tolle Spielwiese für Farben. Jede Farbe erstrahlt in neuem Glanz und kann beeindruckend auf grauem Hintergrund wirken. Mit nur ein paar Farbtupfern können sie die graue Landschaft verwandeln. Plötzlich können graue Büros warm und heimelig wirken, edel und elegant oder auch frisch und lebendig.

Raumakustikelemente


Als bekanntes Farbbeispiele wirkt z.B. Blau vertrauenserweckend und vermittelt Sicherheit, Beständigkeit und Seriosität. Da ist es nicht verwunderlich, dass Blau gern von zahlreichen Banken, Versicherungen oder offizielle Stellen verwendet wird. In der Architektur kann Blau ebenfalls eine beruhigende Wirkung haben. Gezielt eingesetzte Farben wie Rot können Kreativität fördern, Gelb wirkt lebendig und optimistisch, Pastellfarbtöne verleihen Wärme und Geborgenheit. Farben sollten immer mit Bedacht eingesetzt werden, zu viel oder zu knallige Farben können die Wirkung auch negativ beeinflussen.

Um ein abgestimmtes Farbkonzept zu erarbeiten, ist es wichtig, die Mitarbeiter:innen und die Kunden mit einzubeziehen, Fragen zu stellen, zuzuhören. Wer arbeitet hier? Welche Arbeiten werden getätigt? Welche Firmenphilosophie vertritt das Unternehmen?

Es gibt viele Möglichkeiten, durch Farben das optische Erscheinungsbild ihrer Unternehmensräume nachhaltig zu beeinflussen. Nutzen Sie diese Chance und ziehen Kunden sowie Mitarbeiter:innen in Ihren Bann. Nutzen Sie den Mehrwert einer farblich abgestimmten Planung als Wertschätzung für eine positiven Arbeitsumgebung, um Firmenidentität zu vermitteln und um die Wahrnehmung Ihres Unternehmens zu lenken.

Wie Farben auch die Raumakustik beeinflussen, lesen Sie bald in Teil 2…

Home Office, Büro, Work Areas – Wie gestalten wir die Arbeitsräume der Zukunft?

Zum Thema „Home Office oder Büro“ gibt es bereits viele Stimmen und Meinungen. Die einen argumentieren leidenschaftlich für Home Office. Manche wollen sogar ein gesetzlich verankertes Recht darauf. Die anderen rufen dazu auf die Augen vor den möglichen Nachteilen nicht zu verschließen und sehen hauptsächlich Nachteile in Bezug auf Home Office. Eine Differenzierte und nüchterne Betrachtung findet man eher selten. Unser Standpunkt dazu lässt sich zusammenfassen als „Nicht entweder/oder, sondern beides – je nach Anforderung“ – die Gründe dafür erfahren Sie im folgenden Artikel. Einen gesonderten Artikel zum Thema „Akustik im Home Office“ findet ihr hier.

Vorteile von Home Office für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Vor einem Jahr gingen Marktexperten davon aus, dass ungefähr ein Fünftel der Büroplätze auch nach Corona dauerhaft wegfallen würden. Das war durchaus einleuchtend, denn die Vorteile von Home Office liegen klar auf der Hand. Der Arbeitnehmer spart täglich Zeit und Geld, da er nicht ins Büro pendeln muss. Die Kinderbetreuung ist gewährleistet, der Tag lässt sich flexibler strukturieren, wodurch sich auch die individuellen Leistungsphasen besser ausnutzen lassen. Für den Arbeitgeber kann es sich finanziell lohnen, indem er Arbeitsplätze im Büro abbaut und somit Flächen und Unterhaltungskosten einsparen kann. Und in der Tat deutet alles darauf hin, dass Home Office mehr ist als nur ein situationsbedingter Trend.

Nachteile des Home Office für Arbeitgeber

Dennoch scheint das Home Office zumindest einer rückläufigen Entwickelung zu unterliegen. Im ersten Lockdown April 2020 lag die Beschäftigtenquote im Home Office bei 27 % im November 2020, während des Lockdown Light lagen die Zahlen der im Home Office beschäftigten nur noch bei 14% [1].

Denn zusammen mit den Vorteilen kommen auch einige Schwierigkeiten für Arbeitgeber zum Vorschein. Laut einer Studie von Price Waterhouse Cooper (PWC), eines britischen Beratungsunternehmens, kostet die Home – Office Arbeitsplatzeinrichtung durchschnittlich 950 € pro Angestellten [1]. Bei einer größeren Belegschaft kommen hier hohe Kosten auf das Unternehmen zu. Des Weiteren muss der Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten der DSGVO, der Arbeitsschutz und das Einhalten des Arbeitsgesetzes wie Ruhezeiten, sichergestellt ist. Im Home – Office ist eine Überwachung schwieriger, sodass sich juristische Fragestellungen ergeben.

Das Institut der Deutschen Wirtschaft befragte 1200 Firmen, in der zwei Drittel angaben, ihre Angestellten nach der Pandemie nicht nach Hause zu schicken [2]. Dies korreliert mit einer telefonischen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, in der von 1503 befragten Angestellten 35% angaben, dass Sie nach Corona ihren Arbeitsplatz frei wählen können. Davon werden schätzungsweise 27% teilweise im Home-Office arbeiten und 8% vollständig. Vor der Pandemie lagen die Werte für vollständige Arbeit im Home-Office noch bei 3% [4].

Nachteile von Home Office für Arbeitnehmer

Aber scheinbar gibt es auch einige Arbeitnehmer, die sich das Büro zurückersehnen. Stundenhotels werden zu Anlaufstellen für Menschen, die zu Hause im Familienumfeld keine Konzentration finden [5]. Auch gesundheitlich treten bei einigen seit dem Arbeiten im Homeoffice vermehrfacht Beschwerden, wie Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Stress und Gewichtzunahme, auf. Das Problem einiger dieser Symptome wird die schlechtere Ausstattung zu Hause sein. Ist kein Büro in den eigenen vier Wänden vorhanden, so muss meist der Couchtisch oder Küchentisch herhalten [1]. Auch von der psychischen Seite aus betrachtet, fehlt vielen das soziale Umfeld unter anderem der Kontakt zu ihren Kollegen.

Arbeiten im Büro? Ja, aber anders!

Die Ansprüche an die Nutzung der Büroflächen werden sich vorausschauend dahingehend verändern, dass sie eine hohe Flexibilität aufweisen müssen. Feste Arbeitsplätze im Büro nehmen zunehmend ab, es wird eher darauf zugesteuert Räume für die verschiedenen Anforderungen im Büroalltag aufzugliedern. Es werden unterschiedliche Flächen für Konzentration, Meeting, Information, Regeneration, erhöhte Konzentriertheit, Kommunikation und Lernen vorgesehen.

Was ist mit der Raumakustik?

Die bisherigen Richtlinien zur Akustik im Büro (wie die VDI 2569 – Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros, DIN 18041 – Hörsamkeit in Räumen oder der Arbeitsstättenregel ASR A3.7 – Lärm) finden bei den neuen Modellen der Arbeitsplatzunterteilungen nur teilweise ihre Anwendung. Tendenziell sind sie eher auf statische Büroarbeitsplätze ausgelegt, welche im modernen Büro weniger vorhanden sind.

Nach wie vor wird es wichtig sein die Nachhallzeiten auf ein gewisses Maß zu senken, denn die Halligkeit wird auch weiterhin zu Unbehaglichkeiten und Hörsamkeitsproblemen führen. Wie die Längsschallausbreitungen angepasst werden können, welche in der VDI 2569 beschrieben werden, wird bei flexiblen Arbeitsplätzen wahrscheinlich eine größere Herausforderung.

Akustik-Raumtrennwände tragen zu einer deutlichen Verbesserung der Raumakustik bei und bieten gleichzeitig optischen Schutz zwischen zwei Räumlichkeiten. Im Handumdrehen lässt sich eine Räumlichkeit wie beispielsweise ein Besprechungsraum herstellen und wieder zurück zur Open Area umfunktionieren.

apn Area Flex Luv

Eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Raumakustik für die Zukunft könnte ein Arbeitsplatz sein, der auch unabhängig von Decken und Wänden mit Akustik ausgestattet werden kann. Eine Möglichkeit dazu bietet ein Rahmengestell mit Akustikelementen, welches individuell mit Akustikelementen, mit Beleuchtung und Deko und auch mit Steckdosen und Netzwerkanschlüssen ausgestattet werden kann. Das ermöglicht eine flexible, optische und adaptive Raumakustiklösung.

In jedem Fall werden Akustikstellwände von großer Bedeutung für Büroflächen bleiben. Auch wenn sich die Längsschallausbreitungen und Schallquellen in einem permanenten Wechsel befinden, können beispielsweise Trennwände oder Tischaufsteller in wenigen Augenblicken flexibel umpositioniert werden, so wie die Situation es verlangt.

Fazit

Sowohl Home Office wie auch das Büro können eine sinnvolle Arbeitsumgebung sein und viele Vorteile bringen, wenn man weiß, wie und für welchen Zweck diese Arbeitsräume genutzt werden sollten. In beiden Fällen bleibt es jedoch unabdingbar die Räume professionell auszustatten. So kann die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter mit sinnvollen Maßnahmen in Bezug auf Raumakustik, Beleuchtung, Möbelierung etc. geschützt und die Voraussetzungen für eine gute Arbeitsleistung geschaffen werden.

 

Quellen:

[1] https://www.rexx-systems.com/news/homeoffice-als-dauerloesung-perspektiven.php?cp=NL01-2021&kw=hofuerimmer

[2] https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/wohnraum-bueroflaechen-homeoffice-101.html

[3] https://www.wuv.de/karriere/corona_wird_den_bueromarkt_drastisch_veraendern

[4] https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Mehr-als-10-Millionen-arbeiten-ausschliesslich-im-Homeoffice

[5] https://www.deutschlandfunkkultur.de/homeoffice-im-hotel-hier-schaffe-ich-in-drei-stunden-mehr.1001.de.html?dram:article_id=476141

Renovierung unserer Büroräume

Ganz im Sinne des Mottos „Vergeude keine Krise“ haben wir die Tatsache, dass viele unserer Mitarbeiter momentan im Home Office arbeiten, dazu genutzt, um unsere eigenen Büroräume zu renovieren und mit unseren Akustik-Lieblingsstücken auszustatten.

Jetzt ist das Büro bestens auf die Rückkehr der Kollegen vorbereitet und wir fühlen uns besonders motiviert: Endlich sehen wir uns alle hoffentlich bald wieder und dann dürfen wir auch noch in so einem schicken und akustisch optimiertem Ambiente arbeiten. Eine Wohltat für Augen und Ohren!

Verwendete Produkte:

– Wandabsorber apn Forma F
– klappbarer, mobiler Tischaufsatz apn Gig Base
– Akustik-Sitzwürfel apn Cube
– runde Wandabsorber apn Forma F Circle
– Tischaufsatz apn Area Flex Opti
– Wandabsorber apn Forma Triangle
– Tischaufsteller mit Sichtfenster apn Area Flex Dingi View

Der Trend „Home Office“​ aus der Sicht eines Akustikers

Das Thema Home Office ist aufgrund der Pandemie so präsent wie nie zuvor. Nach einem ersten Fazit kann behauptet werden, dass die wohl etwas ruckartige Einführung des mobilen Arbeitens ein Gewinn für alle Seiten zu sein scheint. Es ist daher davon auszugehen, dass das Arbeiten von zu Hause aus, zumindest für einen Teil der Bevölkerung, keine temporäre Lösung bleibt.

Auseinandersetzung mit der Problematik

Eine Problematik, mit der wir uns beschäftigen, liegt darin auch zu Hause ein Umfeld zu schaffen in dem konzentriert, angenehm und professionell gearbeitet werden kann. Neben der Abgrenzung von Privatem und Geschäftlichem, ist auf Raumakustik und Raumästhetik Rücksicht zu nehmen. Ob bei Telefonaten oder Videokonferenzen – die derweil stark zugenommen haben – es ist wichtig darauf zu achten, dass andere Teilnehmer ohne große Höranstrengung dem Gespräch folgen können. Ist der Raum sehr hallig, leidet die Sprachverständlichkeit und es wird bei allen Gesprächsteilnehmern ein höheres Maß an Konzentration gefordert, um der Konversation zu folgen. Es folgt, dass längere Gespräche sehr ermüdend sein können. Eine weitere Problematik stellt der Hintergrund dar. Gerade im Kundenmeeting sollte ein professionelles Bild vermittelt werden. Hintergründe, mit privaten Utensilien wirken schnell unseriös.

Vorher/Nachher Vergleich : Links ohne Akustik-Stellwand, rechts mit individuell bedruckter Akustik-Stellwand apn Kalma TD

Mögliche Lösungsansätze

Hier kann eine Akustik-Stellwand Abhilfe leisten, die je nach Bedarf frei im Raum positioniert werden kann. Diese leistet den doppelten Nutzen, zum einen kann die Raumakustik signifikant verbessert werden und zeitgleich dient sie als Sichtschutz und Raumtrenner. Akustik-Stellwände gibt es mit verschiedenen Stoff- oder Filzbezügen (Farbkarten zum Download gibt es hier) oder – und das ist besonders interessant für Videokonferenzen mit Kunden – individuell bedruckt mit dem Firmenlogo oder jedem anderen Wunschmotiv. Dies unterstreicht die Professionalität des Unternehmens und die Kontinuität seiner Corporate Identity und seines Corporate Designs. Die bedruckten Stoffbezüge lassen sich zudem auch jederzeit problemlos austauschen, wenn man sie waschen oder ein neues Motiv verwenden möchte.

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Gesundheitliche Aspekte

Auch für das eigene Wohl ist darauf zu achten den Raum akustisch anzupassen, denn durch Studien wurde herausgefunden, dass die Lautstärke nicht das einzige Problem für die Entstehung von gesundheitlichen Schäden am Arbeitsplatz ist. Auch extra-aurale Lärmwirkungen spielen hier eine Rolle, welche schon bei niedrigen, nicht hörschädigenden Schallquellen, entstehen. Mögliche Folgen sind erhöhte Stresshormonausschüttungen des Körpers, welche zu ernsteren gesundheitlichen Problemen führen können. Wenn also im Home Office ein hohes Maß an Störlärmquellen durch Einflüsse aus der Umgebung herrscht, ist es ratsam die Raumakustik zu verbessern und den Pegel zu senken.

Abgrenzung zwischen Raumakustik und Bauakustik

Raumakustik beschäftigt sich mit der Dämpfung von Nachhallzeiten eines Raumes, wohingegen die Bauakustik sich mit der Dämmung zwischen zwei oder mehr Räumen beschäftigt. Wenn der Nachbar laut Musik hört oder im Nebenraum der Staubsauger läuft, lässt sich meist nur mit aufwändigen Baumaßnahmen eine Verbesserung erzielen. Im Raum selbst hingegen lassen sich aber Maßnahmen ergreifen, um den Hörkomfort oder die Sprachverständlichkeit, zum Beispiel während eines Telefonates, zu verbessern. Dies geschieht indem man genügend äquivalente Absorptionsfläche zur Schallabsorption in den Raum einbringt.

Tischaufsatz als platzsparende Lösung

Nicht in jeder Wohnung ist genügend Platz für ein separates Büro oder einen abgesonderten Bereich des Raumes für die Heimarbeit vorhanden. Für beengte Raumverhältnisse ist ein klappbarer, mobiler Tischaufsatz eine gute Lösung. Dieser lässt sich auf jedem Tisch bei Bedarf in wenigen Sekunden aufbauen und am Ende des Arbeitstages wieder zusammenklappen und platzsparend verstauen. Ein solcher Tischaufsatz bietet eine Abschirmung sowohl nach vorne wie auch nach links und rechts. Auf diese Weise kann die Konzentration ganz einfach gesteigert werden, da alle Quellen der Ablenkung akustisch und optisch abgeschirmt sind.

Besonders empfehlenswert ist ein Tischaufsatz auch für schulpflichtige Kinder und Jugendliche, die auf digitalen Fernunterricht angewiesen sind. Kinder reagieren noch stärker auf Ablenkungen von außen und sie verfügen über eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne als Erwachsene.

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Fazit

Als Experten rund um Raumakustik würden wir jedoch nicht empfehlen, ohne eine entsprechende Beratung, ein beliebiges Akustikprodukt zu erwerben. Es ist zu beachten, dass die Auswahl und die Menge der notwendigen Akustik-Maßnahmen ganz stark von der Größe und Beschaffenheit des Raumes und dessen Interieurs abhängig sind. Eine unverbindliche Beratung von erfahrenen Experten erhalten Sie über unser Kontaktformular oder direkt telefonisch oder per Mail.

Tel: +49 (0)4561 52 700 0

E-Mail: info@apn-acoustic.com

Website: apn-acoustic.com